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Hauskatzen Katzenhaltung Katzenratgeber – Regeln für den Mehrkatzenhaushalt

Katzenhaltung – Tipps zur Haltung von Hauskatzen, Wohnungskatzen und Regeln für den Mehrkatzenhaushalt

Katzenratgeber – Regeln für den Mehrkatzenhaushalt

Katzenratgeber mit Tipps für den Mehrkatzenhaushalt
Tipps für die Haltung von Katzengruppen 

Eine Katze allein in der Wohnung? Das kann der Katze, ist sie nicht ausgesprochener Einzelgänger, schnell langweilig werden. Wer mit einem Artgenossen für Zuwachs im Katzenhaushalt sorgen möchte, sollte einige wichtige Regeln beachten. Denn zu viele Katzen auf engem Raum verursachen nur eines: Stress. Für Katzen und Kater. Und für die Menschen. Grundregeln für den Mehrkatzenhaushalt waren eines der Themen eines Seminars in der Tierklinik LESIA. 

Katzenverhalten: Revierorientierung 

Die Grundregeln für den Mehrkatzenhaushalt durften auch beim Seminar „Wenn der Haussegen schief hängt“ der Katzentherapeutinnen Gabriele Müller in der Düsseldorfer Tierklinik LESIA nicht fehlen. Katzen sind orientiert auf ihr Revier. Daher sollte man, wenn man mehrere Katzen gemeinsam halten möchte, auf eine angemessene Grösse des Reviers für die einzelne Katze achten. 

Für Wohnungskatzen kann man eine einfache Faustregel zu Hilfe nehmen: Nicht mehr Katzen zusammen leben lassen als Zimmer in der Wohnung vorhanden sind. Denn jede Katze sollte eine eigene Rückzugsmöglichkeit haben. 

Lesen Sie hier: Wie viel Platz braucht eine Katze? Reviergröße von Hauskatzen in der Stadt

Katzenratgeber: Stress vermeiden 

Eine weitere Grundregel, die von den Katzentherapeuten während ihres Vortrags behandelt wurde: Jede zusätzliche Katze bedeutet zusätzlichen Stress. Die Erwartungshaltung, eine Katze mache Freudensprünge, wenn man ihr einen Spielgefährten in die Familie holt, wird oft enttäuscht. Daher ist es wichtig, bei der Zusammenführung von Katzen geduldig, achtsam und vorsichtig vorzugehen. Wenn man sich dann noch um eine katzengerechte Wohnung kümmert – mit genügend Kratzmöglichkeiten, Verstecken und abwechslungsreichem Angebot an Spielzeug, umso größer ist die Zufriedenheit der Katzen mit ihrem Zuhause! 

Katzentipps: Bei Problemen mit dem Katzenverhalten professionellen Rat einholen

Bei Verhaltensproblemen in Katzengruppen empfehlen wir: Holen Sie den Rat eines Tierarztes oder Tierpsychologen ein! Spezialisierte Tierpsychologen wie die Vierpfotenprofis Gabriele Müller und Marita Römer können als aussenstehende, erfahrene und geschulte  Beobachter Situationen wesentlich besser einschätzen und eine Lösung finden – immer im Sinne des Tieres, das seinen Lebensraum mit uns teilt.